Unsere Vereinsgeschichte
Auszug der Festrede des 1. Vorsitzenden Carsten Werner zum 100-jährigen Bestehen unseres Vereins:
Lange bevor der Schützenverein Nettelrede gegründet wurde, gab es den Nettelreder Kriegerverein, die Nettelreder Bürgerwehr. Das Foto zeigt eine Fahne, die dem Kriegerverein 1866 als Dank der Unterstützung der Welfen in der Schlacht gegen die Preußen geschenkt. Man erkennt das Welfenpferd und den Farben des Welfenhauses. Die Fahne trägt die Innschrift „Vivat, es leben die Nettelreder“. Diese Fahne hat der Verein dann bei seiner Gründung 1925 als seine Vereinsfahne benutzt. Die Fahne wurde später aufwendig restauriert und befindet sich aktuell in dem Heimatmuseum in Bad Münder. Dieses Bild zeigt die Genehmigung des Springer Landrates für den Betrieb eines Schießstandes in der Nettelreder Gemarkung aus dem Jahr 1911. Die Genehmigung geht an den Vorsitzenden des Kriegervereins, Herr Siegmann. Das ist mein Urgroßvater. Der Schießstand soll in der Mergelgrube angelegt werden. Bedingung: Ein 7m hoher Kugelfang, Aufstellung roter Flaggen, Aussetzung von Posten die das Betreten gefährdeter Wegeverhindern sollen. Es soll auch darauf geachtet werden, dass keine Kinder in der Nähe spielen. Die Ingebrauchnahme des Standes ist dem zuständigen Wachtmeister, sowie dem Landrat anzuzeigen. Dass Abfeuern der Gewehre hat unter Aufsicht des Vorstandes odereiner sonst geeignete Person zu erfolgen. Gegründet wurde der Verein 1925 von Einwohnern aus Nettelrede. Das Gelände, wo sich unser heutiger Schießstand befindet, wurde schon damals als Schießstand genutzt. Es gab eine gemauerte Anzeigerdeckung und einen Unterstand, wo der Schütze stand. Es sollten 100-Meter-Bahnen sein, doch wenn wir heute nachmessen, kann die Bahn nur etwa 80 Meter lang gewesen sein. Vielleicht wurde noch in Schritten gemessen.
Geschossen wurde mit Großkaliber. 1925 wurde auch die Königskette angeschafft, auf die wir noch heute stolz sind. Auf dieser Kette sind alle Könige des Vereins bis heute verewigt. Das Foto zeigt ein Foto Königsschießen 1931. Mitglieder waren ausschließlich Männer. Zu sehen ist der Schützenkönig Heinrich Platte. Hier sieht man eine Auflistung der Schützenkönige von 1925 bis 1936. Leider gibt es weiter keine Fotos aus dieser Zeit,1933 – das gehört nun mal auch zur Geschichte – wurde der Verein gleichgeschaltet. Man bekannte sich zum Führer, musste arischer Abstammung sein, jegliche regierungsfeindliche Äußerung führte zum Vereinsausschluss und man sollte sich mit dem Deutschen Gruß grüßen.
Von 1937 bis 1955 ist der Verein aufgelöst. Wieder gegründet wurde der Verein 1955 nach den Kriegswirren von 31 Nettelreder Einwohnern. Die Anregung zur Wiedergründung ging damals von August Krone (Wäsche Krone) aus Bad Münder aus. Krone leitete die Versammlung, er war zu dem Zeitpunkt der Vorsitzende des Kreisverbandes Deister-Süntel. Der Erste Vorstand
1. Vorsitzender Werner Bergmann,
2. Vorsitzender: Jobst Fricke
Schriftführer: Arno Krampe,
Kassenwart: zunächst Dietrich Rades, aber schon ein Jahr später Heinz Borchard
Die Gründungsversammlung fand im Saal der Gaststätte Noltemeier, dem heutigen Gasthaus zur Linde –oder besser gesagt –dem Kroiger, statt.
Zunächst bestanden die Mitglieder ausnahmslos aus Männern. 1961 war man sich einig, auch Frauen in den Verein aufzunehmen. Das war ein Fortschritt, in Bad Münder, beim Verein von 1907 war man noch nicht bereit dazu. In den Anfängen des Vereins war es schön, dass viele Ehepaare am Vereinsleben teilnahmen. Die Männer gingen mit ihren Frauen zum Schießen, so gab es keinen Streit. Heute ist es leider nicht mehr so selbstverständlich, dass beide Eheleute oder Partner Mitglied im Schützenverein sind. Geschossen wurde in der Gaststätte Noltemeier. Und zwar durch ein Fenster vom Clubraum auf die Bühne des Saals. Die Entfernung betrug etwa 20m. Es gab zunächst nur zwei Gewehre. Einen Zimmerstutzen, das war ein KK-Gewehr mit Knicklauf, Besitzer war Heinrich Martens, auch Husare genannt. Und ein Luftgewehr, Besitzer Paul Hoffmann. Der sogenannte Anzeiger war eine Person hinter der Deckung, der mit einer kleinen Seilzuganlage den Spiegel zu sich hinzog. Dann hat er mit einem Mikrophon und Lautsprecher die Ergebnisse vorn in den Clubraum durchgegeben. Bis 1961 wurde so Kleinkaliber geschossen, übrigens bis 1995 Luftgewehr im Gasthaus zur Linde.1959 stellte Alfred Wente das Gelände des alten Schießstandes unentgeltlich zur Verfügung. Zum Bau gaben vier Mitglieder dem Verein ein Darlehn von je 1000.-Mark. Es waren Otto Binge, Jobst Fricke, Werner Holthaus und Erich Noltemeier. Die treibende Kraft der Unternehmung waren auch Werner Bergmann und Friedhelm Ackmann. Bergmann war Zimmermann und sein Mitarbeiter war Willi Wehrhahn. Auf dem Foto sieht man die Erschließung des Geländes mit Pferden. Es gab auch viel Handschachtung. Hier brachten sich auch Heinz Borchard und Willi Wehrhahn ein.
Es wurde ein massiver Bau mit einer Kleinkaliber-Bahn errichtet. Die Spiegel wurden damals -mit Handbetrieb -herangeholt. Licht spendeten Gaslampen. Die Toilette war ein Holzhäuschen mit viel frischer Luft. Alfred Wente sen. wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Der Schießstand am Breitenbusch wurde 1961 eingeweiht, dort wurde jedoch zunächst nur KK geschossen. Fotos vom Umzug Schützenfest 1961 in Bad Münder.1962 wird Heinz Borchard Schützenkönig. Friedhelm Ackmann wird in diesem Jahr zum 2. Vorsitzenden gewählt. Treffen zum Königsschießen. 1962 fand das Kreisschützenfest in Nettelrede statt. Das Zelt wurde damals hinter dem Gasthaus, dem „Kroiger“aufgebaut. Zeltfeste fanden damals regelmäßig statt, im Wechsel durch Schützenverein, Sportverein, Feuerwehr und Siedlerbund. Dann ein Jahr Pause. Das Gasthaus zur Linde war damals quasi der Mittelpunkt von Nettelrede: Jahreskonzert, TSV-Weihnachtsball und jährlich ein Zeltfest.
Im Jahr des Kreisschützenfestes Nettelrede – 1962 – hat Heinz Borchard geheiratet und wurde auch Schützenkönig.1964 wurde die Jungendabteilung von Friedhelm Ackmann ins Leben gerufen, teilweise waren über 20 Jugendliche aktiv. 1964 wurde Heinz Borchard Schatzmeister des Kreisverbandes Deister-Süntel-Calenberg, Hiltrud Ackmann – seine Frau - war zu diesem Zeitpunkt bereits Kreisdamenleiterin.
Heinz Borchard übte dieses Ehrenamt über 30 Jahre lang aus, Hiltrud Ackmann immerhin 29 Jahre. Der kleine Ort Nettelrede hat also über drei Jahrzehnte zwei Mitglieder im Kreisvorstand gestellt.
Schützenfest in Feggendorf 1966. Heinz Borchard war von 1968 bis 1973 Schießwart des SV Nettelrede. In dieser Zeit war „offiziell“ Margret Bergmann Kassenwart, tatsächlich jedoch hat Heinz Borchard beide Posten gleichzeitig ausgeübt. Der Ableger der Linde vor dem Schützenhaus, die ihr dort seht, stammt von Heinz Borchard.1972 wurde an den Schießstand ein weiterer Raum angebaut. Die Gemeinde Nettelrede hat das Bauvorhaben mit 10.000.-DMbezuschusst. Nun wurde aus den hinteren Fenstern mit dem Luftgewehr auf 10 Meter geschossen. Es konnte ein Stromaggregat anschafft werden. Der KK-Stand wurde auf drei Bahnen erweitert.1974 wurde Heinz Neumann Jugendschießwart. In diesem Jahr besucht Prinz Ernst-August von Hannover Luttringhausen und sagte ein paar Grußworte an den Schützenverein. Die Majestäten sind in diesem Jahr Paul Fiebig und Christa Brüggemann. Mit Alfred Wente wurde ein Pachtvertrag auf 25 Jahre abgeschlossen. 1975 wurde auf dem Schützenfest in Nettelrede mit einer Fahnenweihe die neue Vereinsfahne geweiht. Bilder vom Umzug 1975, der Musikzug der Feuerwehr vorneweg. Die Nettelreder Schützen-Frauen waren in der Gegend gefürchtet. Margret Bergmann, Bärbel Borchard und Hiltrud Ackmann waren außerordentlich erfolgreich und räumten viele Preise ab. Schließlich sammelten Sie so viele Pokale an, dass sie von den Männern forderten, einen neuen, größeren Pokalschrank zu bauen.
Sehr erfolgreiche Schützenschwestern waren auch Marion Klockemann, Kerstin Borchard und Anke Rosenthal. Worte von Werner Bergmann, dem damaligen 1.ten Vorsitzenden auf der Jahreshauptversammlung: "Wenn vom Verein etwas geplant wird, sollten wir alle gemeinsam daran teilnehmen. Denn wir alle haben gegenüber dieser Gemeinschaft, -Schützenverein Nettelrede -auch eine Verpflichtung, deren Erfüllung für den Einzelnen auch nicht untragbar sein dürfte." 1975 wurde Jürgen Brüggemann (hier rechts im Bild zu sehen) zum Schießsportleiter gewählt. Sein Adjutant und treuer Unterstützer war der Gärtnermeister Reinhold Rudolf (links im Bild). Jürgen hat dieses Amt bis zum Jahr 2000 ausgeübt, also 25 Jahre. Die Majestäten 1976: Margrit Wehrhahn und Klaus Bohne,
Werner Bergmann und Heinz Borchard im Jahr 1979, Spiel ohne Grenzen. Das Foto zeigt die Mannschaft vom Schützenverein: Feli Neumann, Kerstin Borchard, Bettina Martens, Wolfgng Narzinski, Klaus Meyerhoff und Guido Fiedler. Im selben Jahr ist auch Zeltfest in Nettelrede, hier Bilder vom Umzug 1982:Werner Bergmann gibt den Vorsitz ab, Friedhelm Ackmann wird neuer Vorsitzender. Er wird dieses Amt 22 Jahre innehaben. Bergmann wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Wilfried Wehrhahn wird in diesem Jahr 2.ter Vorsitzender. Das Dorfpokalschießen und Bürgerkönigschießen wird eingeführt. Sämtliche Vereine aus Nettelrede / Luttringhausen sind seitdem ein Mail im Jahr zur Teilnahme eingeladen. Das Foto zeigt eine Jugendliche aus dem Ort, geschossen wird mit dem Luftgewehr aus dem Fenster im Mittelraum raus.
1983 Kerstin Borchard belegt bei den Landesmeisterschaften Platz 4. Sie wird zur Deutschen Meisterschaft nach München eingeladen und erreicht Platz 30. Auf dem Bild trägt sie die Nummer 484. In diesem Jahr wird Gerd Roth Schützenkönig. Zusammen essen und zusammen feiern!1989 wird Alfred Wente Ehrenmitglied des Schützenvereins. Er ist neuer Eigentümer des Geländes. Wolfgang Narzynski wird in diesem Jahr Schützenkönig 1992 Doris Roth wird Jugendleiterin. Doris füllt dieses Amt mit großer Leidenschaft und viel Engagement aus. Sie war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Schützenjugend des SV-Nettelrede im Kreisverband geachtet und bei Wettkämpfen gefürchtet war. Von 2000 bis 2005 findet sie Unterstützung durch Alice Mathea. Im Jahr 1992 kommen die Planungen für Erweiterung des Luftgewehr-Standes in die Vorentscheidung. Viele Stunden wurde mit der Stadt Bad Münder gerungen, bis seitens der Stadt die Zusage für eine Kostenbeteiligung gemacht wurde. Das Foto zeigt das Fundament des neuen Toilettentraktes. 1995 kann der Neubau der Luftgewehrhalle einweiht werden. Dies geschieht durch Peter Leiß, dem Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes Deister-Süntel-Calenberg. Nun hatten wir eine Luftgewehrhalle mit sieben Ständen, einen Toilettentrakt und endlich einen Stromanschluss. Als Zugabe kam auch noch gleich ein Telefonanschluss. Da der Landessportbund mit seiner zugesagten Zahlung auf sich warten ließ, sprangen 12 Vereinsmitglieder ein. Diese stellten uns ein zinsloses Darlehen zur Verfügung.
1995 wird Heinz Borchard das Silberne Ehrenkreuz des deutschen Schützenbundes für „besondere Verdienste um die deutsche Schützensache“ verliehen. In diesem Jahr tritt die Damenleiterin Hella Steinig zurück, ein Jahr später wird Rita Dierßen als neue Damenleiterin gewählt. Rita hat dieses Amt bis zum Jahr 2024 inne. Bis 1998 konnten die Schulden für den Neubau getilgt werden. Bei der Renovierung wurde viel getan. Neue Bestuhlung, neuer Fußboden und eine schöne neue Theke hielten Einzug. Hier ein Foto vom Freundschaftsschießen der alten Herren. Dieses Schießen fand regelmäßig, wenn auch in größeren Abständen statt. Nettelrede, Feggendorf, Völksen und Gestorf. Man sieht mittig, oben Heinz Borchard, Jürgen Brüggemann und Wilfried Wehrhahn. Mit einem kleinen Guthaben im Rücken wurden zur Jahrtausendwende die Planungen zum Bau einer Großkaliber-Pistolenanlage gestartet. Auf der Hauptversammlung 1998 werden Adrian Mathea und Gerd Roth zum stellvertretenden Schießsportleiter gewählt. Schießsportleiter ist zu diesem Zeitpunkt seit mehr als zwei Jahrzehnten Jürgen Brüggemann. Im Jahr 2000 richtet der SV-Nettelrede zu seinem 75-jährigen Bestehen das Kreisschützenfest des Kreisschützenverbandes Deister-Süntel-Calenberg aus. Hier sieht man Peter Leiß bei der Eröffnung. Mein Urgroßvater Friedrich Siegmann, geboren 1905, wird für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt. Das Fest bleibt Vielen aus der Umgebung als äußerst gelungen im Gedächtnis, nicht zuletzt auch wegen der ausgezeichneten Unterhaltung im Festzelt durch die „Heidelberger Spitzbuam“ am Samstag und den geradezu tropischen Temperaturen am Sonntag beim Umzug.
Auf der Hauptversammlung 2000 wird Carsten Werner zum 3.ten Vorsitzenden des Vereins gewählt und damit ein Generationenwechsel im Vorstand vorbereitet. Ein Jahr später, im Jahr 2001 wird Adrian Mathea zum Schießsportleiter gewählt. Adrian – genannt Addi – ist ein fachkundiger und engagierter Schießsportleiter, sein Stellvertreter wird der Berliner Großkaliberschütze Otto Brauer. 2001stirbt der verdiente Schützenbrüder Reinhold Rudolph. Er war fast 20 Jahre lang die Rechte Hand Jürgen Brüggemanns als stellvertretender Schießsportleiter. Unvergessen auch sein geselliges und humorvolles Wesen. 2001 wird Heinz Neumann auf dem ersten Stadtschützentag in Bad Münder für seine Verdienste für den Verein besonders geehrt. Er hat 10 Jahre lang die Jugend trainiert und beim Neubau der Luftgewehrhalle entscheidend mitgeholfen. 2003 wird Arno Krampe auf der Hauptversammlung für eine 48-jährige Vereinstätigkeit als Schriftführer geehrt und zum Ehrenschriftführer ernannt. Während dieser Versammlung wird Anke Rosenthal als Nachfolgering bestätigt. Außerdem wird beschlossen, dass beim Königsschießen mit einem eigentlich ausrangierten, älterem KK-Vereinsgewehr auf die Holzscheibe geschossen wird. Eigene Gewehre dürfen für den Schuss auf die Königsscheibe nicht benutzt werden. Scheibenaufhängen 2002. Was den Schützenverein Nettelrede auszeichnet ist seine Kontinuität: Seit 1955 bis heute, also in den letzten 70 Jahren gab es lediglich drei Vorsitzende. 2004 wird Carsten Werner zum 1. Vorsitzenden gewählt. Friedhelm Ackmann wird zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt. In der Ihm überreichten Urkunde heißt es: „Seine vorbildlichen Leistungen und seine Tatkraft in mehr als 40 Jahren Vorstandsarbeit, davon 22 Jahre als 1. Vorsitzender, werden uns stets Ansporn sein.“
Umzug Siedlerfest 2004. Hier das erste Mal mit Carsten Werner als 1. Vorsitzender vorneweg. Neben ihm der zweite Vorsitzende Wilfried Wehrhahn. Bilder von der Errichtung des Pistolenstandes. 2004 wird unter großer Beteiligung der Vereine aus dem Kreisschützenverband Deister-Süntel-Calenberg der Großkaliber-Pistolenstand eingeweiht. Wenn man die Eigenleistung mit hinzuzieht, dann wurden hier etwas 30.000,-DM aufgewandt. Den Einwohnern aus Luttringhausen und Nettelrede wird die Anlage im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“ vorgestellt. Im Dezember 2004 besteht die Jugendleiterin Doris Roth die Prüfung zur lizensierten Trainerin C. Der Verein verfügt somit über eine hervorragend ausgebildete Fachkraft für das Training unserer Jugend. Im Jahr 2006 wird Alice Mathea zur Kreisjugendleiterin gewählt. Der Verein ist stolz darauf, dass wieder ein Vereinsmitglied im Kreisvorstand mitarbeitet. Bei Stadtkönigschießen in Bad Münder im selben Jahr räumt der SV Nettelrede erneut ab: Stadtkönigin wird Doris Roth, Stadtjugendkönigin wird Katrin Mathea. Ehrungen und Vorstand 2005. Im Jahr 2007 wird Jürgen Brüggemann für seine treuen Dienste in Laufe der 50-jährigen Vereins-Mitgliedschaft geehrt, davon mehr als 25 Jahre Schießsportleiter. Übergabe Königspokal 2007. Das Dach der Luftgewehrhalle wird neu eingedeckt. Es helfen viele Mitgliedermit.
In derselben Versammlung wird Wilfried Wehrhahn nach 25-jähriger Tätigkeit als 2.ter Vorsitzender aus der Vorstandarbeit verabschiedet. In seiner Rede bedankt sich der Vorsitzende bei Wilfried für dessen tatkräftige Unterstützung des Vereins. Der Kreisvorsitzende Peter Leiß überreicht dem Geehrten die Landesverdienstnadel des NSSV in Silber. Wolfgang Richter wird einstimmig zum Nachfolger und 2.ten Vorsitzenden gewählt. In diesem Jahr wird in gemeinschaftlichen Arbeitseinsätzen das Dach der Luftgewehrhalle neu gedeckt. Hierfür wurden Zuschüsse des Landessportbunds bereitgestellt. Der Pachtvertrag mit Alfred Wente wird bis zum Jahr 2033 verlängert. Auf der JHV 2008 verstärkt Karl-Fred Ensslen den Vorstand und wird zum 3.ten Vorsitzenden gewählt. In den Jahren 2008 und 2009 wird der Innenausbau der Luftgewehrhalle geplant und fertiggestellt. Otto Brauer, ein ausgebildeter Stuckateur sorgt dafür, dass die farbliche Abstimmung in dem neuen Raum so vortrefflich gelingt. Dank Doris Roth, spendet die Firma Philipps die Leuchtmittel. Jugend-Biathlon 2009 in Egestorf Von Links: Tim Labod, Leon Meyerhoff, Oliver Werner, Wolfgang Richter, Julien Hohmeier, Diyamanth Gunadas, Jos Homeier, Johannes Kaspaschek, Max Klockemann, Kristina Beck, Tim Pischel, Nina Albring, geborene Pischel. Im Jahr 2010 feiert der Schützenverein Nettelerede sein 85-jähriges Bestehen. Es wird ein Zelt neben dem Vereinsheim aufgebaut und tüchtig gefeiert. Am Nachmittag unterstützt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr die Veranstaltung. Unvergessen auch die Ansprache von Diakon Bernd Petermann, humorvoll und in Gänze in Versform vorgesungen. Im selben Jahr: Schützenverein Nettelrede On Tour 2010: Marion Klockemann wird neue Schriftführerin. Doris Roth legt aus beruflichen Gründen den Posten der Jugendleiterin nieder, als Nachfolger werden Jenny-Milena Buchberger und Johannes Kaspaschek einstimmig gewählt. In diesem Jahr wird auch der KK-Stand stillgelegt, es folgen drei Jahre der Sanierung und vor Allem der Neuerrichtung der Schießblenden. Die aufwendige Holzkonstruktion wird von Karl-Fred Ensslen konstruiert, er übernimmt auch die Bauleitung. Rainer Klockemann spendet den neuen Zaun um den KK-Stand, er stellt denselben auch mit Dieter Buchmeier auf. Willi Volker – der gute Geist vom Breitenbusch – legt sein Amt als Hausmeister nieder. Willi hat über Jahrzehnte hier oben am Schützenhaus nach dem Rechten geschaut, Rasen gemäht, Büsche ausgeschnitten und die Gebäude in Stand gehalten. Der Verein bedankt sich auf der Hauptversammlung mit einem großen Präsentkorb. März 2011: Björn Wente nimmt an Deutscher Meisterschaft im Bogenschießen teil. 2013: Die Sanierung des KK-Standes wird endlich abgeschlossen und der Schießbetrieb kann wieder aufgenommen werden. Unter Beteiligung des Landkreises werden alle drei Schießstände abgenommen. Der Sachverständige Sienk gratuliert dem Vorstand zu der mangelfreien Überprüfung und dem guten Zustand der Schießanlagen. Auf der Hauptversammlung 2013 legt Heinz Borchard, nach 57-jähriger Tätigkeit als Kassenwart des Schützenvereins, sein Amt nieder. Nachfolger wird Doris Roth, die sich auch beruflich bestens mit der Finanzbuchhaltung auskennt. Karl-Fred Ensslen tritt die Nachfolge von Wolfgang Richter an und wird in derselben Versammlung zum 2ten Vorsitzenden gewählt. Jenny Milena Buchmeier wird als Jugendleiterin verabschiedet, ihr folgt Jasmin Heber, geborene Mathea. 2013 wird Nina Pischel in Springe zur Sportlerin des Jahres gewählt. Ein Jahr später gelingt ihr die Qualifikation zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Neben ihrem Vater begleiten Sie als Betreuer Otto Brauer und zusätzlich Alice Mathea. Der Verein gratuliert herzlich.
2014 ist das letzte Jahr, in dem bei geplanten Bauerhaltungs-Maßnahmen noch Eigenleistung bezuschusst wird. Das letzte, noch nicht erneuerte Dach, wird ersetzt. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitglieder wird der gesteckte Kostenrahmen eingehalten. Dank des großen Engagements von Dieter Buchmeier und Gerd Roth wird ein mit Kacheln behängter Ofen eingebaut. Dies trägt zu angenehmen Temperaturen und zur Gemütlichkeit im Schützenhaus bei. Außerdem werden die Heizkosten dadurch maßgeblich gesenkt. Buchmeier wird auf dem Stadtschützentag für seine Verdienste geehrt. Er tritt auch die Nachfolge von Willi Volker an und kümmert sich um das Gelände rund ums Schützenhaus.2015 legt Adrian Mathea seinen Posten als Schießsportleiter nieder. Er hatte dieses Amt 16 Jahre lang inne. Bei seiner Verabschiedung bedankt sich der Vorsitzende für sein Engagement und seine fachkundige Unterstützung der Mitglieder. Sein Nachfolger wird Karl-Fred Ensslen. Er wird von den stellvertretenden Schießsportleitern Gerd Roth und Otto Brauer unterstützt. Als 2te Vorsitzende bereichert nun Claudia Jäckel den Vorstand. Auf der Hauptversammlung 2015, sechzig Jahre nach der Wiedergründung des Vereins, werden insgesamt fünf Personen für sechzig Jahre Vereinstreue geehrt. Diese Mitglieder waren also dabei, als der Verein wiedergegründet wurde. Es waren: Friedhelm Ackmann, Heinz Borchard, Friedrich-August-Noltemeier, Dietrich Rades, Wilhelm Volker.
2017: Das Dach des Schützenhauses vorn wird neu gedeckt. Im Gastraum vorn wird ein Holzofen montiert. Federführend für diese Arbeit sind Gerd Roth und Dieter Buchmeier.
Nettelreder Freihandschützen beim Wettkampf auf der Wilkenburg. 2018: Klaus Meyerhoff löst Marion Klockemann als Schriftführer ab. 2019: Die Anlage der 10m Luftgewehrhalle wird digitalisiert. Investitionssumme 15.000 €. Davon 7.500 € an Zuschüssen und Spenden. Die größte Einzelspende in Höhe von 4.000 € wurde von Karl-Fred Ensslen geleistet. Karl-Fred Ensslen wird geehrt und ein Stand nach ihm benannt. Rita Dierßen bekommt die goldene Türklinke für ihr engagiertes Spendensammeln überreicht. Sie sammelt in Nettelrede und Luttringausen Spendengelder in Höhe von über 1.000,-€. 2021: Anke Rosenthal nimmt an der Deutschen Meisterschaft an gleich zwei Disziplinen teil. Sie wird 30. im Drei-Stellungskampf und 45. im Luftgewehr Einzel. 2022: Auf der Hauptversammlung wird beschlossen, dass zukünftig die Kosten für das Königsschießen auf die Teilnehmer umgelegt werden. Der Ort Nettelrede feiert seine 1000-Jahrfeier. Julien Homeier wird 1000-Jahr-König und erhält dafür eine eigens angefertigte Scheibe überreicht. 2023: Die KK-Anlage wird ebenfalls digitalisiert. Investitionssumme rund 10.000 €. Die Anlage wird erstmals beim Königsschießen benutzt. Christa Krampe wird mit 87 Jahren Schützenkönigin. 2024 Karl-Fred Ensslen tritt als Schießsportleiter zurücku und Claudia Jäckel kündigt an 2025 nach dann zehn Jahren nicht wieder für den 2.ten Vorsitzenden zu kandidieren. Alle 3 Schießstände bestehen die Regelüberprüfung. Allerdings mussten hierfür 75cm auf die erste Blende aufgemauert werden. Hauptversammlung 2024. Zur Verabschiedung von Karl-Fred Ensslen als Schießsportleiter wird ein Foto vom Vorstand gemacht. Karl-Fred trainiert aktuell aber noch die Jugend zusammen mit Jenny Milena Buchberger. Hier die Ehrungen auf dieser Versammlung zusammen mit Rainer Klockemann, Nina Albring und Xenia Wente. Auf dieser Versammlung werden auch vier Personen geehrt, die wirklich viel für den Verein tun und die sich seit Jahren fast wöchentlich am Schützenhaus treffen um das Gebäude in Stand zu halten und andere Verbesserungen durchzuführen: Klaus Meyerhoff, Klaus Grey, Dieter Buchmeier und Karl-Fred Ensslen.
2025 auf der letzten Hauptversammlung: Jan-Eike Lange wird zum 2.ten Vorsitzenden gewählt. Oliver Werner wird zum Schießsportleiter gewählt, unterstützt von Pascal Bruns und Elias Borchard. Karl-Fred Ensslen unterstützt bis heute die Schießsportleitung. Claudia Jäckel löst Rita Dierßen als Damenleiterin ab. Rita Dierßen hat dieses Amt 28 Jahre inne gehabt. Das Vorstandsteam wird durch Gunter Middendorff verstärkt, der sich zusammen mit Claudia um die Getränke und Speisen kümmert.
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